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joe greer

Micha
Jahresrückblick 2023 EinsVonZwei

ZweiTeiler

Erst wo ich so hier sitze, und zusammenschreibe was in diesem Jahr so passiert ist, bemerke ich, dass es tatsächlich keinen Monat im Jahr 2023 gab, der kein Highlight innehatte. Der Jahresrückblick besteht daher aus zwei dicht aufeinander folgenden Artikeln. Das wäre sonst alles viel zu lang geworden. Glaub mir.

Einige Highlights sind technischer Natur. Viele leben jedoch von den Menschen, denen ich begegnen durfte. Menschen, die sowohl meinen fotografischen Weg zu etwas ganz Besonderem gemacht haben, aber auch Menschen, die zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden sind, weil sie mehr als nur Leica Freunde sind.

Im zweiten Teil werde ich auf diese Menschen noch einmal näher eingehen. Am Ende des zweiten Artikels findest du zudem Links zu Social Media Profilen. Bitte schau dort mal rein und lass liebe Grüße dort!

Januar

Nun, wie du sicherlich bereits weißt, habe ich im Januar meine erste Leica Messsucherkamera im Leica Store Nürnberg abgeholt. Die schwarze M11 begleitet mich seither auf Schritt und Tritt. In drei Artikeln (Teil 1, Teil 2, Teil 3) kannst du meinen Weg und meine Reise mit der M nachlesen.

Ich habe es schon oft erwähnt und werde es auch immer wieder tun: Danke, Sebastian! Ohne dich wäre das nie möglich gewesen.

Februar

Wer den Kamerahersteller mit dem roten Punkt kennt, weiß, dass neue Produkte nicht immer sofort lieferbar sind. Zum Kauf der M11 habe ich mich entschieden, dass mein erstes M-Objektiv das 2023 erschienene Summilux-M 35 f/1.4 ASPH. sein soll. Nachdem sich die Auslieferung verzögert hatte, darf ich es nun endlich in den Händen halten.

Jetzt kann es so richtig losgehen. Meine eigene M-Kamera, mein eigenes M-Objektiv.

März

Manchmal bin ich einfach nur verplant. Viel zu spät habe ich entdeckt, dass der Street Photograph Joe Greer aus den Staaten zu Besuch in Nürnberg ist. Galeristin Olivia Huk  hat es geschafft eine Ausstellung mit seinen Bildern in die Leica Galerie Nürnberg zu bringen.
Was ich nur nicht mitbekommen habe, ist dass er auch Workshops gibt. Im letzten Moment, nicht ganz einen Tag vor seinem zweiten Workshop bekomme ich die Nachricht, dass noch ein Platz frei geworden ist und ich dabei bin.

Ein unfassbar inspirierendes Erlebnis das du in diesem Artikel nachlesen kannst.

Danke Olivia und Sebastian, dass ich dabei sein durfte! Vielen Dank Joe Greer für diesen inspirierenden Tag!

April

Ich bin das erste Mal in Wetzlar. Gemeinsam mit dem Leica Store Nürnberg und anderen Leica Freunden besuche ich den Leitz Park. Es ist zwar nicht die Geburtsstätte der Leica Kamera, jedoch wird hier jeden Tag Geschichte zum Leben erweckt.

Mein persönliches Highlight ist die Führung am ersten Tag. Angefangen in der Hall Of Fame geht es durch den Customer Care, welcher die Kameras und Objektive repariert, durch das berühmte Schneckengang Treppenhaus, hoch auf das Dach des Leica Gebäudes. Anschließend besuchen wir das Museum und das Archiv, die Schatzkammer des Leitz Parks.

Mein besonderer Dank gilt unserem Tour Guide Lothar Luehring. Seiner Leidenschaft zu Leica, seinem schier endlosen Wissen und seinem Charm ist es zu verdanken, dass dieser Tag in so wunderbarer Erinnerung geblieben ist!

Vielen Dank Lothar! Menschen wie du machen solche Tage zu etwas Einzigartigem. Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen mit dir!

Ebenso im April erblickt die neue Leica M11 Monochrom das Tageslicht. Ich kann mich noch sehr gut an das Gespräch mit Sebastian ein paar Tage vor dem Release erinnern. Ich fragte ihn, ob er Lust hat, etwas essen zu gehen und er entgegnete nur, dass er so vollgepackt mit Terminen ist, dass er nicht einmal weiß, ob er Zeit hat, die M11 Mono zu testen. Nur einen Bruchteil sagte er „Micha, komm einfach morgen in den Store, dann testen wir die Mono und gehen was essen“. Ich habe mich  gefreut wie ein kleines Kind, das gerade ein rotes Spielzeugauto geschenkt bekommen hat.

Was für ein großartiges Erlebnis diese Kamera noch vor dem Erscheinen testen zu dürfen. Mit dabei war im auch das neue 50er Summilux-M. Einfach nur aufregend!

Das war im Übrigen nicht das letzte Mal, dass ich dieser Kamera begegnen sollte. Für einen DonnersTalk haben Sebastian und ich noch einen Vergleich zwischen der Mono- und der Farbvariante gemacht. Zudem habe ich die Mono mit dem Summaron 28mm, ebenso wie dem Steel Rim ausführen dürfen und hatte viele tolle Momente mit der „Farblosen“.

Vielen Dank an Sebastian und den Leica Store Nürnberg, der mir diese Momente ermöglicht hat.

Mai

In beruflicher Hinsicht habe ich schon so manche Schulung gehalten. Im Mai bab ich meinen ersten Workshop für den Leica Store Nürnberg. Zum Frühstück gab es ein paar fotografische Grundsätze gepaart mit den wichtigsten Faustregeln, dann ein Deep Dive in die Leica Q2 Technik. Nach dem Mittagessen haben wir das gelernte gelebt. Raus auf die Straßen Nürnbergs. Die Teilnehmer mussten Aufgaben absolvieren und was soll ich sagen, ich war beeindruckt! Ich war beeindruckt, was sie als Ergebnis präsentierten!

Vielen Dank an alle Teilnehmer!

Juni

In der Leica Welt bin ich noch ein Küken. Eines Nachmittags treffe ich mich mit Sebastian. War es auf ein Bier? Eine Pizza? Oder weil wir etwas testen wollten? Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall sitzt dieser Kerl mir schmunzelnd gegenüber und meint nur „Micha, ich habe dir da mal was mitgebracht“. Er zieht eine Ledertasche aus dem Rucksack und drückt sie mir in die Hand. Ich rolle die Tasche auf und finde darin ein aluminiumfarbenes 85mm Teleobjektiv. Ein Summarex – ok, noch nie davon gehört. Auch wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht, wie besonders dieses optische Instrument ist. Umso besser, dass ich einige Tage testen durfte. Total verrückt, was das Ding bei Offenblende mit dem Licht macht. Von unwirklich verschwommen bis hin zu knackscharf!

Gibt es eine schönere Art Bildung zu erfahren? 😉

Juli

Es war mal wieder einer dieser Tage. Ich fahre in die Nürnberger Altstadt und noch bevor ich meine geplante Fototour antrete bleibe ich im Leica Store hängen. Es war Zufall, dass der Store gerade ein Summilux-M 24mm im pre-owned Regal hatte. Es dauerte nicht lang, bis es wieder verkauft war, aber ich durfte es einen kurzen Moment ausprobieren. 24mm! Baby, wie geil ist das denn?! Sehe ich, fühle ich, muss ich haben!

Nun. So ein Summilux-M 24mm ist eine knifflige Sache. Zum einen wird es nicht mehr hergestellt, zum anderen ist es selbst gebraucht unfassbar teuer. Es ist aber auch sehr groß. Da ich ein Fan von kleinen Objektiven bin, bringt mir (wer soll es auch anders sein) Sebastian mal sein Elmarit 24mm. Statt 1.4 hat das gute Stück eine Offenblende von 2.8mm. Das funktioniert. Also für mich!

Ich durfte es in den Slovenien-Urlaub mit meiner Frau mitnehmen und habe es dort fast ausschließlich verwendet.

Nun, was soll ich sagen. Jetzt habe ich ein kleines schwarzes 24mm Elmarit, dass mich immer begleitet. Danke Sebastian? 😉

Ebenso im Juli fand das größte Streetfoto Treffen Deutschlands statt. Organisiert vom Nürnberg Unposed Kollektiv trafen sich beim Meet&Street 2023 Street Fotografen und Fotografinnen aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Gemeinsam ging es auf Fotowalks und endete am KOM, wo man zwei seiner Bilder für einen guten Zweck zu freien Verkauf aufhängen konnte.

Danke Nürnberg Unposed für den entspannten Tag und die Organisation des Events!

Als wenn das nicht schon genug wäre, so hatte es im Juli noch ein weiteres legendäres Highlight. Der Leica Store Nürnberg veranstaltete die Leica Store Nürnberg Erlebnistage.

An 3 Tagen fanden unter anderem Vorträge von Peter Karbe, Olaf Wolf, Herbert Piel, Feyzi Demirel, Norbert Rosing und nicht zuletzt Maik Kroner statt. Klaus Gamber saß an der Flowbox und reparierte unermüdlich Objektive und Kameras. 

Es war spürbar wie wohl sich alle diese Menschen, die Nürnberg womöglich vorher noch nie besucht hatten, zumindest nicht den Leica Store, sofort wohlgefühlt haben. Eine wirklich einzigartige Stimmung machte sich in allen Gemütern breit und das Event zu etwas ganz Besonderem.

Vielen Dank an dieser Stelle an Klaus Gamber, dessen Bilder ich für meine Beiträge zu den Erlebnistage verwenden darf, nachdem meine Speicherkarte leider kaputt war.

Dennoch ärgere ich mich ein wenig, da ich es zeitlich leider nicht einrichten konnte, Maik Kroners Vortrag zu besuchen. Wie sich herausstellen sollte, wurde Maik in diesem Jahr noch zu einer ganz besonderen Personalie. Mehr dazu aber im zweiten Teil des Jahresrückblicks 2023.

 

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Micha
JOE GREER - Ausgebucht. Restlos.

Ausgebucht. Restlos

So, oder so ähnlich hätte die Geschichte fast ihr vorzeitiges Ende genommen.

Das liegt hauptsächlich daran, dass ich manchmal total neben der Spur bin. Ich habe zwar mitbekommen, dass Joe Greer in der Leica Galerie Nürnberg ausstellt, jedoch ist mir völlig entgangen, dass er auch zwei Workshops hält.
So kam es wie es kommen musste. Als ich von den Workshops mitbekommen habe, waren diese bereits ausgebucht. Restlos. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass es keine 24 Stunden gedauert hat, bis alle Tickets weg waren.

Kein Wunder. Joe Greer, ist kein Unbekannter. Mit seiner Landschafts- und Street Fotografie ist er nahezu überall auf der Welt zu Hause. Da er hauptsächlich analog fotografiert war er maßgeblich an der Kampagne zur Neuauflage der Leica Messsucher-Ikone M6 beteiligt. Er fotografiert fast ausschließlich analog. Zumindest ist das seine große Leidenschaft. Auch wenn er sich der digitalen Fotografie nicht verwehrt. Er akzeptiert alle Arten der Fotografie. Analog, Digital, Mittelformat, mit dem Smartphone. Er selbst hat mit dem Smartphone begonnen zu fotografieren und dadurch seine Leidenschaft zur Fotografie entdeckt. Nur findet er seine größte Freude nun mal auf analogem Film.

Doch dabei

Nach der Vernissage zur Ausstellungseröffnung, war ich so berauscht von der Person Greer, dass ich mich fürchterlich geärgert habe, nicht dabei sein zu können.
Am Vortag zum zweiten Workshop dann die Überraschung. Ich bekomme eine Nachricht von Sebastian, Store Manager in Nürnberg. Ich bin dabei! Es wurde in letzter Minute noch ein Platz frei.

Der Star Joe Greer

Nur einmal Schlafen und ich sitze im Workshop. Das kleine Kind in mir tanzt immer noch vor Freude, wenn ich an diesen Tag zurückdenke.
Jetzt könnte man denken „ja klar, kein Wunder, ein Star Fotograf aus den Staaten, das ist natürlich etwas ganz Besonderes“, aber darum geht es nicht. Das ist es nicht, was das Feeling verursacht, wenn man mit Joe in einem Raum sitzt.
Es ist die Art wie dieser Mensch über Fotografie redet. Der Blick in seinen Augen, wenn er dir erzählt (nicht erklärt!) wie die Bilder entstanden.
Beim Zuhören merkt man, wie viel Freude er selbst an der Fotografie hat und wie befriedigend es für Ihn ist. Dabei ist völlig unerheblich, ob er gerade Landschaften, Street, oder seine bezaubernde Frau Maddie fotografiert.

Man spürt, wie ihn jedes Bild berauscht und zugleich besänftig.

KOMPOSITION. INTUITION.

Ich möchte es mir nicht anmaßen, mit Worten zu beschreiben, was in diesem Workshop thematisiert wurde. Ich könnte es auch nicht so, dass es dem Moment gerecht würde.
Er erzählt uns von den Anfängen seiner Fotografie, seinen Einflüssen, und natürlich auch, auf was er -mittlerweile völlig intuitiv- bei der Anfertigung seiner Fotografien achtet.
Das klingt so fürchterlich sachlich. Aber es war das exakte Gegenteil. Joe hat eine wunderbar emotionale Art zu sprechen.

Ich lüge vermutlich nicht, wenn ich sage, dass der Funke auf jede einzelne Workshopteilnehmerin und jeden einzelnen Teilnehmer übergesprungen ist.

JOE HIER, JOE DA

Dann geht es vor die Tür. Raus in die Stadt. Wohlwissend, dass Street Fotografie in Deutschland anders passieren muss, als in den Staaten, zeigt uns Joe, dass es absolut möglich ist, tolle Street Fotos in Deutschland zu machen.
Was man sonst nur aus seinen Videos kennt, passiert nun direkt vor meiner Nase. Das Verrückteste daran? In keinem Moment gibt er mir das Gefühl „der Teilnehmer“ zu sein. Vielmehr fühlt es sich an, als wäre ich gerade mit einem Freund auf einem Foto Walk unterwegs.
So passiert es auch, dass er auch mal völlig unvermittelt wegläuft, weil er ein Motiv gesehen hat, das er auf Film bannen möchte. Zurück bleibt eine Gruppe Fotografinnen und Fotografen die ihm staunend und zufrieden dabei zusehen.

Einen Moment später steht er wieder neben uns und wir ziehen weiter zum nächsten spontanen Foto-Spot.

Am Ende finden wir uns noch im Fuji Store ein. Dort wird zurzeit Joe’s Iceland Serie gezeigt. Der Workshop-Tag klingt entspannt aus. Bei Kaffee, Selfies und ein paar letzten, großartigen Gesprächen mit Joe Greer.

Joe’s Herangehensweise inspiriert mich bis heute. Wenn es mal nicht so recht anläuft. Wenn der Tag grauer erscheint, als er ist. Wenn ich vor die Tür gehe, um zu fotografieren und die innere Anspannung mit jedem verpassten Moment wächst, dann denke ich an genau diese Tag zurück. Er erinnert mich daran, mehr auf meine Intuition zu vertrauen und hilft mir mich losgelöster in der (Street) Fotografie zu bewegen.

Schlusswort

Diesmal braucht es auch ein Schlusswort. Ich zitiere jetzt mal einen Satz, der an diesem Tag in ähnlicher Form immer wieder fiel:
„…dann hab ich gesehen, dass Joe Greer nach Deutschland kommt und dachte mir <<Bestimmt nach Berlin, oder so>> und dann konnte ich meinen Augen nicht trauen. Nürnberg! Ja krass“

Danke Olivia Huk und die Leica Galerie Nürnberg! Ja, krass!

Danke Sebastian Scholz und den Leica Store Nürnberg! Noch nie hat sich Nachrücken so geil angefühlt!

Thank you Joe Greer! Nuremberg is so much more beautiful than Berlin! I will show this to you on a long run. 🙂

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Micha
JOE GREER - Street Art - Opening Vernissage

First Things First

Joe! Maybe, in some very unlikely case you will read this. Thank you very much for this inspiring evening and the good vibes you brought to us. The moment I realized you will do some workshops, everything was absolutely booked out and ffs I hope you will come back soon so I can join you taking some shots. Thank you for this amazing moment in my life! I was in!! Wohoo!

Ich war noch niemals... auf einer Vernissage

Ja, tatsächlich war das meine erste Vernissage. Ich hatte also keine Vorstellung, was mich erwartet. Als wäre das nicht schon genug, ist es auch noch DIE Vernissage. Joe Greer! Der amerikanische Street Fotograf kommt nach Nürnberg und stellt dort in der Leica Galerie, seine Bilder aus.

Zwar beschäftige ich mich erst seit einigen Jahren bewusst mit dem Thema Street Photography, aber Joe Greer war einer der ersten Namen die mir dabei begegneten. Nicht erst seit der Kampagne zur Neuauflage der Leica M6 ist er eine nicht mehr wegzudenkende Größe dieses Genres. Er fotografiert fast ausschließlich analog. Sein Stil ist einzigartig.

Seine Bilder inspirierend.

Es war seine erste Ausstellung

Joes Bilder gehen seit Jahren um die Welt. Sie sind der Inbegriff von Street Fotografie. Er zeigt das Leben in allen seinen Facetten. Die Menschen auf der Straße. Die Spuren Zeit, welche Gesichter und die Umwelt prägen. Jedoch war es auch für Joe ein „erstes Mal“: Es ist seine erste Ausstellung in Deutschland.

How can someone be so relaxed?

Der Leica Store Nürnberg ist voll mit Menschen, die es kaum erwarten können, dass es los geht. Olivia Huk, die Galeristin der Leica Galerie Nürnberg und hauptverantwortlich dafür, dass Joe jetzt überhaupt vor uns steht, eröffnet mit einer kurzen Rede den gemeinsamen Abend.

Joe Greer - total entspannt

Erst einen Tag zuvor war er aus den Staaten angereist. Nach Nürnberg, eine Stadt, die er vorher, wie er selbst zugibt, gar nicht kannte. Mit dabei ist seine schwangere Frau Maddie. Stolz beobachtet sie Joe, als er seine Eröffnungsrede hält. Und er? Total relaxed!

Ich war noch niemals... in New York

Und doch war ich an diesem Abend näher dran als je zuvor.

Joe Greer zeigt Fotografien aus Cuba, Nashville, Iceland, New York, Coney Island und sogar einige aus seiner bisher noch unveröffentlichten Indien Serie.

Coney Island holt mich sofort ab. Ich war noch niemals in New York, aber diese Bilder lassen mich in die surreale Welt der Dauerkirmes am Strand eintauchen. Bilder, die nur anhand kleiner Details verraten, dass sie nicht vor 40 Jahren entstanden sind, aber sein könnten. Mal ist es das Design eines Schuhs, mal ein Fahrrad, das verrät, dass die Bilder erst in der Neuzeit entstanden, obwohl sich Coney Island gibt wie vor 40 Jahren. Joe Greer fängt diese Stimmung, gepaart aus alt und neu, auf Fotofilm ein. Mit seiner ganz eigenen Handschrift.

Kein Smalltalk

Alle Anwesenden vibrieren förmlich und trotzdem ist alles entspannt. Joes Anwesenheit, gepaart mit der Stimmung in seinen Bildern führen zu einer ganz besonderen Stimmung im Raum. Joe
Greer ist mittendrin, unterhält sich mit den Besuchern, erzählt Details zu seinen Fotografien, beantwortet Fragen und alles ist im Fluss. Es fühlt sich fast so an, wie wenn man eines seiner YouTube Videos ansieht. Dieser Flow den man spürt, wenn man ihn beim Fotografieren beobachtet, er ist auch an diesem Abend anwesend. Ich führe an diesem Abend ganz viele tolle Gespräche und es mit Worten kaum auszudrücken, wie toll sich dieser Abend auch für mich anfühlt.

Jetzt die Bilder!

Es tut mir leid, aber da muss ich dich enttäuschen. Ich werde dir hier kein einziges zeigen. Die Fotografien musst du dir selbst live ansehen. Du wirst spüren warum!

Die aktuelle Ausstellung findest du in der Leica Galerie Nürnberg. Sie dauert vom 10. März bis zum 06. Mai 2023. Parallel dazu sind Joes Bilder im Fuji Store Nürnberg und im bilderfürst Analog Store in der Fürther Fußgängerzone ausgestellt.

Podcast

Über den Zufall, wie es überhaupt dazu kam, dass Joe Greer in Nürnberg ausstellt, spricht Galeristin Olivia Huk mit Michel Birnbacher im Leica Enthusiast Podcast.

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